Affenhitze

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Was kann uns da unterwegs noch passieren? Heute auf dem frühen Weg nach Hause. Angenehme Temperaturen dank Klimaanlage im Auto. Dumm nur, dass ein Moped keine Klimaanlage hat. 🙂

Sachen an die wir jetzt noch gar nicht denken werden passieren. Vielleicht braten wir irgendwo in der Wüste Lot bei noch viel höhreren Temperaturen und müssen einen Reifen flicken. Oder oder oder…

Ich bin so gespannt auf die ganzen Erlebnisse und die Zeit wird echt lang bis zum Start.

 

Schafsfelle????

Schafsfelle? Was soll denn das?

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Ne, wir wollen unterwegs nichts zum kuscheln haben. Aus den Fellen wollen wir Sitzauflagen herstellen. Damit die langen Touren angnehmer werden.

Wie wir darauf gekommen sind?

Vor Jahren habe ich bei meiner alten Guzzi mal die Sitzbank aufpolstern lassen. Dem Polsterer habe ich gesagt: „Mach´ruhig ein bißchen härter, das sitzt sich ein“. Ja denkste. Nix hat sich eingesessen. Nach max. 50 km tat mir der A… so weh, dass ich das Moped in die Ecke gestellt habe. Ändern war mir damals zu teuer, also musste eine andere Lösung her. In mehreren Mopedzeitschriften, damals gab es noch kein Internet, unglaublich, aber wahr, habe ich dann so Reisemaschinen mit einem Fell auf der Sitzbank gesehen. Tja, und so kam das Schafsfell aufs Motorrad.

Das wollen wir jetzt wiederholen. Man wird ja auch nicht jünger. 🙂

 

Update 05.08.2018:

Nach einigem rumprobieren habe ich jetzt das Fell zugeschnitten. Es fehlt noch die ultimative Befestigung.

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Mutige Entscheidung

Am 26.05. sind Bernahrd und ich zu einer zehntägigen Tour Richtung Tschechien, Slowakei und Polen aufgebrochen. Am Morgen nach unserer ersten Übernachtung bei Gera, treffen wir eine andere Motorradreisende. Sie ist unterwegs nach Tadschikistan. Vier Monate hat sie sich Zeit genommen. Unterwegs ist sie auf einer Honda mit 125 ccm, ein paar PS und mit über 60 finde ich das persönlich eine echt mutige Entscheidung. Über die kleinen und großen Probleme und über die Menschen die sie trifft, schreibt sie in einem Blog.

Der Blog ist hier zu lesen: genosten.jimdo.com

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Das neue Navi

So, der Nachfolger meines alten ZUMO 550 ist da. Nachdem mir das alte Navi zweimal runtergefallen ist, wollte es mich doch tatsächlich nicht mehr, wo immer auch, hinführen. Nach langem Überlegen habe ich mir das augenblickliche Flagschiff der Zumoreihe geleistet. Der Preis ist happig. Hofffentlich lohnt es sich. Der Alltag wird es zeigen. Natürlich ist eine lange und intensive Recherche vorausgegangen. Ausschlag für die Wahl waren zwei Dinge:

  1. OSM KArten können ohne Probleme installiert und genutzt werden
  2. Bernhard und Ulla haben das gleiche Navi nur von BMW. So können diese alle abgestimmt werden.

Heute werde ich hoffentlich einen schönen Platz am Lenker finden. Bilder folgen noch.

Besuch des Hafis / Goethe Denkmals in Weimar

Letzte Woche konnte ich im Rahnmen einer beruflichen Fortbildung das Hafis – Goethe Denkmal bessichtigen. Ein Denkmal, das Kommunikation zwischen Kulturen, kulturelle Toleranz und Völkerverständigung symbolisieren soll. Es wurde von der UNESCO gestiftet und anlässlich des Internationalen Jahres des Dialogs der Kulturen im Jahr 2000 vom damaligen Staatspräsidenten der Republik Iran Mohammed Chatami und dem damaligen deutschen Bundespräsidenten Johannes Rau eingeweiht.

 

Wer sich selbst und andre kennt
Wird auch hier erkennen
Orient und Okzident
sind nicht mehr zu trennen.

Mit 65 Jahren entdeckte Goethe den persischen Dichter Hafis. Er  las dessen erst kurz zuvor ins Deutsche übersetzen „Diwan“ und war tief beeindruckt. Über zeitliche, geographische, religiöse und kulturelle Grenzen hinweg empfand er eine innige Geistesverwandtschaft mit dem persischen Poeten des 14. Jahrhunderts und ließ sich durch ihn zu seiner umfangreichen Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“ inspirieren.