Besuch des Touratech West Travel Events 2018

Wir bereiten uns auf die große Reise vor. Also auch mal bei Veranstaltungen rund ums Reisen hereinschauen haben wir uns gedacht. Da passt doch gut das Touratech West Travel Event vom 21.-23.09. meinte Ulla. Also kurz die Arbeit im Garten abgeschlossen und so konnten wir uns Samstag auf dem Motorsportgelände des MSC Kleinhau e.V. treffen.

Das Wetter war nicht so doll, also diesesmal ins Auto geschwungen. Auf dem Gelände kamen wir zuerst mal an etlichen Zelten und jeder Menge Großenduros vorbei. Es gibt sie also noch die harten Biker ☺.

Im Programm wurden unter anderem Offroadtrainings für Reiseenduros an allen Tagen angeboten und das wurde zumindest am Samstag wohl gut genutzt. Das Gelände war schon groß und wir konnten verschiedenen Gruppen anschauen, die mit Ihren Reiseenduros Runden drehten, wo sonst nur die Crosser lang fegen. Da komme ich doch glatt ins überlegen, dass auch nochmal zumachen. Die richtigen Reifen hätte ich gehabt. Zugelassen waren nur Enduros mit Stollenreifen, mindestens mit M+S Kennzeichnung. Ein vernünftiger Preis für den Lehrgang von knapp 90,- € geht ok.

Wer wollte konnte auch Probefahrten On- und Offroad mit BMW, Ducati und Honda machen. Tourgides boten Touren in die nahe Eifel an, oder jeder konnte sich auch eine Routenführung auf das Garmin laden und alleine los düsen.

Für abends war ein großes Festzelt aufgebaut. Reisevorträge, aber auch Workshops wurden hier angeboten. Bei den Workshops gab es unterschiedliche Themen: Fahrwerk, Bereifung, Fernreisevorbereitung, Navigation, Fotografie.

Ulla und Bernhard waren früher da und haben sich schon mal den Workshop zur Navigation angesehen. Wir, meine Frau und ich haben uns mit Andreas Hülsmann und einigen anderen um gute Fotografie gekümmert. Schöne Beispiele von nicht so guten Fotos und wie man sie mit kleinen und großen Tricks besser machen kann, wurden uns von Andreas nähergebracht. Nicht nur schöne Beispiele, sondern eben auch gute Tipps. Nochmals Danke

Nach einem leckeren Mittagessen, was der Verein wohl organisiert hat, haben wir uns noch ein paar Infos bei unterschiedlichen Anbietern geholt. Bei Sena konnte ich endlich meine Fragen loswerden und auch die Kolleginnen und Kollegen bei Touratech waren sehr freundlich.

Nachmittags haben wir uns dann mal von Volker zeigen lassen, was wichtig ist bei der großen Reise mitzunehmen. Will man Zelten so gibt es drei Teile die besondere Beachtung genießen sollten: das Zelt, der Schlafsack und die Isomatte. Allerdings fand ich die wasserdichte Ortliebtasche fürs Klopapier eine wichtige Ergänzung der Zeltutensilien ☺. Auch hier gute Tipps, nicht nur zum Zelten, sondern rund ums Moped auf großer Reise wurden uns gezeigt und erklärt. Auch hier einen großen Dank.

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Wie die Reisevorträge waren, können wir leider nicht sagen, da waren wir schon wieder auf dem Rückweg. Bei den Namen der Vortragenden, gehe ich aber von interessanten und spannenden Berichten aus.

Wer das nächste Mal Zeit hat, sollte also ruhig mal hinfahren zum Touratech West Travel Event.

Spendenaktion

Tue Gutes und rede darüber….. diese Motto wollen wir erweitern auf

Reise, tue Gutes und rede darüber.

Seit kurzer Zeit haben wir eine SOS-Kinderdorfpatenschaft in Kutaisi übernommen. In Kutaisi, der zweitgrößten Stadt in Georgien, werden seit 2002 notleidende Kinder, Jugendliche und Familien im Kinderdorf unterstützt. Wir werden während unserer Reise dieses SOS Kinderdorf besuchen und dann natürlich ausführlich darüber berichten.

Außerdem möchten wir vor und während unserer Reise Menschen motivieren, diese Patenschaft ebenso zu unterstützen.

Plan B

Diese Nachricht war Anfang August auf der Internetseite des ADAC zu lesen und das ausgerechnet an meinem Geburtstag. Kein schönes Geschenk:
Die temporäre Einfuhr von jeglichen Fahrzeugen eines amerikanischen Herstellers in den Iran ist verboten!
Am 02.08.2018 erhielt der ADAC folgende Information:

Seit dem 23.07.2018 ist die temporäre Einfuhr von Motorrädern mit mehr als 250 ccm Hubraum und von Motorrädern eines amerikanischen Herstellers in den Iran verboten.

Seit Erhalt der Nachricht arbeiten wir mit Hochdruck daran, mehr Informationen zu erhalten.
Sobald uns Näheres vorliegt, werden wir Sie informieren.“
 
Seit kurzem wird jetzt wohl ein aus dem Jahr 2005 stammendes, bislang jedoch nicht angewandtes Gesetz konsequent angewandt. Dieses Gesetz untersagt die Einfuhr von Motorrädern mit einem Hubraum von mehr als 250 Kubikzentimetern. Verboten ist damit nicht nur ein dauerhafter Import von Motorrädern, sondern auch die temporäre Einfuhr, wie sie jeder Reisende beim Eintritt ins Land automatisch vornimmt.
Was jetzt?

 

  • Wir behalten die bisherigen Planung natürlich bei und hoffen auf ein Einlenken seitens des Iran
  • Plan B wird vorbereitet.

 

Das ist Plan B

 

Eine Alternative wäre noch ein wenig weiter reisen und über den Pamir Highway zu fahren. Von Dschunabe, der Hauptstadt Tadschikistans bis nach Osh in Kirgisien führt der Pamir Highway über 1200 km auf mehr als 4000 Höhenmetern durchs Pamir und Alai Gebirge. Von hier sind der Pik Lenin (7134 Meter) und des Muztagata (7509 Meter) zu sehen.
 
Außerdem kommt ja noch die ganze Anfahrt dazu. Wir wollen weiterhin Georgien und Armenien sehen. Dann müssen wir aber um das kaspische Meer herum durch Russland, Kasachstan und Usbekistan und dann wieder zurück in die Heimat.
 
Von den reinen Fahrkilometern wird sich nicht viel ändern, hatten/haben wir doch vor im Iran ordentlich Kilometer zu machen, um das Land kennenzulernen. Im Iran wollen wir aber auch viele kulturelle Highlights besichtigen. Daher zieht es uns auch weiterhin in den Iran.
 
Also eine gute Alternative nur ganz anders als gedacht. Viel mehr Landschaft. Natürlich auch so legendäre Städte wie Samarkand, Chiwa oder Buchara in Usbekistan. Städte in die wir wahrscheinlich auch nicht so einfach kommen können.
pamir

 

Affenhitze

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Was kann uns da unterwegs noch passieren? Heute auf dem frühen Weg nach Hause. Angenehme Temperaturen dank Klimaanlage im Auto. Dumm nur, dass ein Moped keine Klimaanlage hat. 🙂

Sachen an die wir jetzt noch gar nicht denken werden passieren. Vielleicht braten wir irgendwo in der Wüste Lot bei noch viel höhreren Temperaturen und müssen einen Reifen flicken. Oder oder oder…

Ich bin so gespannt auf die ganzen Erlebnisse und die Zeit wird echt lang bis zum Start.

 

Schafsfelle????

Schafsfelle? Was soll denn das?

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Ne, wir wollen unterwegs nichts zum kuscheln haben. Aus den Fellen wollen wir Sitzauflagen herstellen. Damit die langen Touren angnehmer werden.

Wie wir darauf gekommen sind?

Vor Jahren habe ich bei meiner alten Guzzi mal die Sitzbank aufpolstern lassen. Dem Polsterer habe ich gesagt: „Mach´ruhig ein bißchen härter, das sitzt sich ein“. Ja denkste. Nix hat sich eingesessen. Nach max. 50 km tat mir der A… so weh, dass ich das Moped in die Ecke gestellt habe. Ändern war mir damals zu teuer, also musste eine andere Lösung her. In mehreren Mopedzeitschriften, damals gab es noch kein Internet, unglaublich, aber wahr, habe ich dann so Reisemaschinen mit einem Fell auf der Sitzbank gesehen. Tja, und so kam das Schafsfell aufs Motorrad.

Das wollen wir jetzt wiederholen. Man wird ja auch nicht jünger. 🙂

 

Update 05.08.2018:

Nach einigem rumprobieren habe ich jetzt das Fell zugeschnitten. Es fehlt noch die ultimative Befestigung.

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