Der Rest der Rückreise

Nach Sibiu geht es hauptsächlich über Autobahnen oder zumindest über Schnell- bzw. Bundesstraßen. Ebenso wie Sibiu mache ich in weiteren sehr schönen Städten halt, von denen ich zuvor noch nie gehört habe. Kaum Über die Grenze in Ungarn mach ich Stopp in Szeged. Eine Stadt mit ca. 150.000 Einwohnern und einer tollen Innenstadt. Leider wird das Wetter immer kühler und auch nasser. Nachmittags bin ich endlich bei der guten Pension und nach einer langen und sehr heißen Dusche, laufe ich zunächst zu einer großen Mail und kaufe dort ein weiteres Sweatshirt und eine lange Unterhose. Eine äußerst schlaue Entscheidung wie sich auf den restlichen Kilometern herausstellen wird.

Dann laufe ich zur Altstadt, komme an einer Synagoge vorbei, die leicht an eine Kathedrale erinnert und esse in der Altstadt eine leckere Pizza. Die Häuser hier sind fast alle in einem guten Zustand und sehr gepflegt. Am nächsten Morgen ein tolles Frühstück und dann geht es den ganzen Tag durch Ungarn. An Budapest vorbei geht es in die Slowakei und dort fahre ich ebenfalls an einer weiteren Hauptstadt vorbei, Bratislava. Endlich in Tschechien übernachte ich in einem Minidorf, in dem es außer einem Restaurant in einer anderen Pension nur noch einen kleinen Supermarkt gibt. Am nächsten Morgen ist es ein Grad über Null und ich fahre erstmal ohne Frühstück los. An einer Tanke dann ein leckeres Croissant und ein heißer Kaffee. Außerdem ist es warm 😊.

 

Das Wetter hält sich, kalt, aber zum Glück trocken. Eine letzte Übernachtung im alten Kur- und Kneipport Bad Berneck nur 15 km von Bayreuth entfernt. Wieder ein gutes Frühstück und um 09:30 Uhr bei -2°C geht es auf die letzte Etappe. Die ersten 200 km noch trocken, dann regnet es sich ein. Ich fahre stur auf der A3 die letzten 300km bis nach Hause. Die Klamotten sind innen zum Glück trocken. Es wird aber immer kälter und ich mach mindestens jede Stunde eine Pause.

Um 16:30 Uhr kurz vor der Dämmerung bin ich nach 100 Tagen und gut 22.000 km wieder zu Hause. Der Empfang durch meine Frau ist gigantisch. Obwohl wir uns zwischendurch ja gesehen haben, ist die Zweisamkeit zu Hause noch mal was ganz anderes.

 

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