Grenze Iran – Türkei

Früh los, das versprochene Frühstück fällt aus, da der Hotelangestellte nichts davon wissen will. Also schnell beim Bäcker noch Plätzchen und Zam Zam Fanta gekauft und dann zur nächsten Tankstelle. An der Grenze weiß ich endlich was ich mit dem restlichen Geld machte. Ein Mann spricht mich an und will mir beim Grenzübertritt helfen. Wir einigen uns auf den Restbetrag, ca 15 € und er schleust mich innerhalb von einer halben Stunde durch die verschiedenen Abteilungen. Das Carnet wird richtig unterschrieben. Das war das Wichtigste.

Dann ist es nur noch ein kurzer Weg zum Hotel und ich bin glücklich. Endlich ein richtig tolles Zimmer. Luxus kann so schön sein 😊.

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Ich laufe durch die Stadt, hole mir eine türkische SIM Karte und esse endlich mal keinen Kebab, sondern ein leckeres Pidde. Dann noch abends zum Eski Pascha Sarray  und die Drohne fliegen lassen. Kaum ist sie hinter dem Palast verschwunden, schon bekomme ich die Info, dass Drohnenflug im Augenblick auch in der Türkei verboten ist. Dann reißt das Signal ab. Jetzt müsste die Drohne automatisch zurückkommen. Macht sie aber nicht. Ich werde hektisch. Schmeiße mich auf das Moped und fahre zur vermuteten Abschlussstelle. Bis zur Dunkelheit suche ich und finde sie nicht. Teurer Spaß. Ich ärgere mich über mich selbst.

 

Morgen starte ich einen weiteren Versuch

Abends noch ein Bier und eine gute Unterhaltung mit dem Hotelbesitzer. Das Hotel, „Theran Boutique Hotel“, wurde schon von seinem Vater so benannt. Während des Irakisch-Iranischen Krieg kamen viele Iraner nach Dougobazit um hier Lebensmittel usw. einzukaufen. Da hat sein Vater die Appartements schnell zum Hotel umgebaut. Damit die Iraner einen Bezug hatten, nannte er das Hotel dann Theran Hotel. Das haben auch viele andere Hotelbesitzer gemacht. Da gab es das Tabriz Hotel, oder auch das Shiraz Hotel. Usw. Es ging so weit, dass die Gäste in Sesseln geschlafen haben und das im Zweitschichtsystem. Das alte Hotel wurde mittlerweile abgerissen und an der gleichen Stelle ein neues errichtet. Der Name ist aber geblieben.

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Der nächste Morgen. Der Hotelbesitzer engagiert für mich seinen Sohn. Wir fahren zusammen nochmal zum Sarray. Der Taxifahrer hilft ebenfalls beim suchen. Wir gehen die gleiche Strecke ab, wie ich gestern. Allerdings in verschiedenen Höhen. Ich bin mir schon fast sicher, dass wir die Drohne nicht finden, da ruft der Sohn laut und hält die Drohne in der Hand. Was habe ich für ein Glück. Natürlich gibt es einen Finderlohn und gegen 10 Uhr geht es dann weiter.

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