Erste Tage in Armenien

NAch dem ich mir noch einmal ein schönes Hotel „zur deutschen Mühle“ in Bosini gegönnt habe. Ging es am nächsten Morgen Richtung Armenien. Zunächst wieder super Straßen. Dann eine Krezung und links ging es ab Richtng Armenien. Ab der Kreuzung ungelogen 20 km im ersten/zweiten Gang, denn der Belag hörte schlagartig auf. Irgendwann dann das Hinweisschild nicht schneller als 30 km/h zu fahren, denn es kamen Baustellen. Wenn ich dreißig fahren könnte wäre ich super froh gewesen.

Dann die Grenze. Die georgischen Grenzer fragten nach meiner KFZ Versicherung, die genau 8 Stunden abgelaufen war. Alles ging zum nächst höheren Beamten, der mich dann durchlies.

Auf der armenischen Seite Eintrag in den Pass, dann weiter zur Customcontrol. Hier musste ich für eine Zollerklärung 20 Dollar zahlen. Dann warten am nächsten Schalter. Keiner da. Dann war noch ein Armenier vor mir dran. Bei mir wurden dann irgendwelche Dokumente ausgefüllt. Ich musste unterschreiben und konnte dann nach nur zwei Stunden einreisen. Wenn das mal keine Bürokratie ist. Außerdem noch eine Versicherung für 10 Dollar abgeschlossen. Am 01.09. muss ich raus aus Armenien sein. Sonst kann es teuer werden.

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In der nächst größeren Stadt erst einmal Geld gewechselt. Tanken müsste ich auch noch. Nur die Tankstellen haben kein Premium oder, wie hier in Armenien häufig zu sehen, LPG Tankstellen. Da sind die Armenier definitiv weiter.

Also noch ein bisschen fahren und dann wie geplant eine kleine, schöne Straße abseits der Hauptroute als Abkürzung nutzen. Gewundert hat mich nur, dass die Nebenstraße irgendwann endete und ich auf eine noch kleinere Straße ausweichen musste. Mal wieder 15 km wirklich grober Schotter. Irgendwie ziehe ich da diesen Urlaub an. Die Landschaft wunderschön.

Das Beste, in einer steilen Serpentine ist ein LKW mit Stroh abgestellt. Kam wohl nicht mehr weiter. Manchmal ist nachdenken nicht gut. Also einfach irgendwie vorbei. Bloß nicht anhalten. Glück gehabt. Ein Dorf am Straßenrand. In einem Laden kann ich endlich Wasser kaufen. Was ein Glück. Mittlerweile ist es schon spät. Ich mache nicht die geplante große Runde, sondern fahre direkt. Alles gut.

In Gosch habe ich ein Hotel gebucht. So gut das letzte Hotel war, so schlecht ist dieses. Die Damen sehr bemüht. Hilft aber nicht, kein Wasser zum duschen. Dabei wäre das jetzt genau das Richtige.

Wie überall jede Menge Souvenierstände. Alle verkaufen das Gleiche, keiner interessiert sich dafür.

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