Wieder alleine unterwegs

Ja ja, so schnell geht die Zeit um. Kaum in Georgien und schon sind 14 super schöne Tage mit der Frau wieder vorbei. Schade schade.

Heute geht es über die georgische Heerstraße nach Stephansminda. Aus Tiflis rauskommen ist genauso chaotisch wie reinkommen. Endlich habe ich die richtige Straße gefunden, dachte ich. Es sollte durch einen Nationalpark gehen. Schließlich bog ich dann mal wieder auf einen Feldweg ab. Alleine, im Stehen, kein Problem, dachte ich. Kein Auto weit und breit, wird nicht so schlimm werden. Zum Glück ging es nur bergab, aber das mal wieder sehr grob. Auf dem Foto sieht es total harmlos aus. War aber auch eine Stelle, wo ich mich getraut habe anzuhalten. Ich war aber froh, irgendwann mal wieder Asphalt unter den Reifen zu haben. Danach ging das Wettrennen mit Autos, Bussen und LKW´s dann wieder los.

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Am schönen, grünen Zhinvali Stausee vorbei sehe ich nach kurzer Zeit die Festung Anuri. Bevölkert von Touristen. Da es zu dem schon schön warm ist, fahre ich dann doch vorbei. Die Eristawi kontrollierten hier das wichtige Argavi  Tal.

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Irgendwann schraubt sich die Straße dann weiter hoch. Ein paar Serpentinen kommen dazu und die LKW´s Richtung Russland schnaufen vor sich hin. Im Skiort Gudauri kann ich endlich tanken. Hier wird ein Hotel nach dem anderen gebaut. Kurz danach komme ich am sowjetischen Freundschaftsdenkmal aus dem Jahre 1983. Neben der Bsichtigung werden hier Paraglideflüge angeboten. Auch reiten kann man. Oder man schwingt sich auf ein Quad. Die Reisenden werden hier nicht verhungern, denn vorab muss man durch diverse Verkaufsstände, wenn man sich die Mosaikwand näher ansehen will.

 

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Nach einigen Kurven ist die Passhöhe des Kreuzpasses mit 2395 m erreicht. Natürlich anhalten und ein Foto machen. Mal wieder komme ich mit zwei Georgiern ins Gespräch. Ich werde zur Klause der hier ansässigen Priester eingeladen. Wir tauschen uns über Gott und die Welt aus und dabei gibt es leckere Wassermelone und vieles mehr. Die drei Fathers sind das ganze Jahr hier. Im Winter sind es leicht drei bis vier Meter Schnee und sie kommen dann nicht weg. Aber der Patrichat hat es so verfügt. Einer der Father hat ein paar Jahre in Saarbrücken gelebt und meint in deren Kirche ist es wie bei Militär. Was der Chef sagt, wird gemacht. Die Zufälle machen die besten Begegnungen.

Kurz vor dem Übernachtungsort biege ich noch nach Sno ab. Was für ein Glück. Mal wieder klasse Landschaften und eine nette Kuh.

In Stepansinda habe ich wieder einmal Riesenglück mit der Unterkunft. Alles super nett. Wir verständigen uns mit Händen und Füssen und natürlich per Übersetzungsapp. Ganz normal.

Die Landschaft ist gigantisch und lässt einen wirklich klein erscheinen.

 

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