In Kutaisi

Heute wieder über Asphalt. Nette 185 km bis nach Kutaisi unserem Ziel dem SOS Kinderdorf. Noch nie habe ich so oft in den Rückspiegel geschaut wie in Georgien. Unvermittelt überholen einen nette Georgier und schneiden dabei gerne mal. Von der anderen Seite wird überholt wo es geht. Bei einem Moped wird davon ausgegangen, dass dieses Platz macht. Links abbiegen ohne blinken ist Standard. Echt stressig. Das letzte Stück über eine Art Autobahn. Der erste Teil des Weges wieder durch wunderbare Landschaften.

Mittags finden wir zum Glück endlich einmal einen schönen Rastplatz mit allem Luxus.

Kutaisi, die zewitgrößte Stadt Georgiens mit über 200.000 Einwohnern ist lange nicht so modern wie Batumi. Teilweise wurde schon einiges wieder restauriert. Viel ist aber noch zu tun. Nur einige Lokale laden zum verweilen ein.

Wir werden in der Pension super nett empfangen. Eine junge Familie betreibt die Pension seit vier Jahren. Sa Sa, der Sohn mit seinem besten Freund heißen uns willkommen.

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Zwei Sachen haben wir hier ebenfalls gelernt, die wohl typisch für Georgien sind.

1. wie Wein gemacht wird und wie wichtig der Wein ist

Unser Gastwirt hat dieses Haus schon seit Generatinen in Besitz. Schon sein Großvater hat eigenen Wein gemacht. Überlicherweise wird der Wein in vergrabenen Tonkrügen hergestellt. Er zeigt mir diese im Keller des Hauses. Abgedeckt mit einem großen runden Stein und einer Blechplatte bleibt der Wein sich selbst überlassen. Bier ist bhier eher etwas für die Sommermonate. Wein, hauptsächlich der Eigene, wird immer grtunken. Von 100 Georgiern machen 99 eigenen Wein :-). Bei großen Festen gibt es einen sogenannten Tamada. Der Tischmeister bringt Sprichworte aus, lobt die eigene Familie, Georgien und irgendwann die ganze Welt. Dabei fliessen pro Person nicht unter drei Liter Wein. Der Tamada nimmt sich oft die doppelte Menge. Wer unter drei Liter trinkt ist ein Kind.

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2. Wie Brot (Lawasch) gemacht wird.

Neben unserer Pension befindet sich eine Bäckerei und es duftet immer nach frischen Brot. Im Vorbeigehen sehe ich den Bäcker die Laibe in den Erdofen an die Wand klatschen. Kurze Nachfrage, ob wir schauen dürfen. Wir dürfen. Auf einem Brett wird der Laib vorbereitet. Der Ofen wird unten mit Gas befeuert. Mehrere Brotlaibe kleben schon an der Ofenwand. Fünf Minuten dauert es, bis sie fertig sind. Dann werden sie frisch für einen Lari verkauft.

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