Ab in die Türkei

Türkei die Zweite (Motorradeinreise)

Auch heute gepflegte 250 km auf der Autobahn, bzw. in der Türkei auf autobahnähnmlich ausgebauter Schnellstraße. Vor sieben Jahren wars es an der Grenze genauso wie heute. Erst eine Versicherung abschließen. Natürlich bei der örtlichen HDI (Online geht nicht). Dann vordrängeln, weil schon um 09:30 bangig warm und dann dreimal kontrolliert werden. Fertig.

img_20190731_112010.jpg

2012 waren die Straßen noch eine Quälerei. Heute sollten wir mal fragen, ob die nicht mal bei uns aushelfen können. Straßen glatt wie ein Kinderpopo.

Dann noch kurz eine Polizeikontrolle. Nein, ich bin nicht zu schnell gefahren. Der Führerschein wurde lediglich gecheckt.

Überquerung der Dardanellen

smacap_Bright

Und dann ging es auch schon nach Asien, also Kleinasien. Kurze 20 min, dann durch eine turbulente Stadt und ab in die Pension. Diesesmal kein Zimmer, sondern eher eine Wohnung. Und ganz wichtig eine Klimaanlage die funktioniert.

nfd

Etwas ausruhen und dann zurück in die Stadt. Schön lebendig und natürlich überall leckere Sachen. Endlich konnte ich auch meinen geliebten Iskender Kebab essen. Ein gesunder Start in der Türkei.

Hier fahren auch einige große Mopeds rum. Allerdings in der Mehrzahl Roller, in den Städten sogar als Elektroroller.

Ansonsten gibt es Marken von denen ich noch nie gehört habe. Die haben soviele, die verkaufen die sogar. 🙂

Bisherige Kilometer: Knapp 2800. Et läuft.

 

Landstraßen, Große und Kleine

Morgens um 08:00 Uhr ging es los. Raus aus dem Dorf, rauf auf die Landstraße. Der Grenzübergang nach einer halben Stunden an einem kleinen See.

Alles locker und da ja jetzt wieder in der EU auch freies Roaming :-).

img_20190730_095626.jpg

Zunächst lange, gerade Landstraßen und nach der Schafsherde wurde es dann einsam. Kilometer um Kilometer durch den Wald in Griechenland. Insgesamt drei Autos sind mir entgegengekommen. Und die Fahrer haben sich erschrocken, das da jemand entgegenkommt.

smacap_Bright

Die Straße hatte zwar teilweise einen Mittelstreifen, aber da haben nie zwei Autos nebeneinander gepasst. Die Natur holt sich seinen Platz zurück. Die Bäume und Sträucher wachsen immer weiter zur Mitte. Leider ist der Spass irgendwann zu Ende. Die Leute im nächsten Dorf wundern sich ein wenig, was da aus dem Wald kommt.

rptnb

Dann lange Zeit eher große, schnelle Landstraßen. 90 sind erlaubt. Jeder gibt sich Mühe nicht langsamer zu fahren. Dann wieder ganz kleine Straßen, aber manchmal geht es echt nicht weiter und ich muss umkehren, was ich ja gar nicht gerne mache.

img_20190730_143116.jpg

Jetzt sitze ich draussen vor dem Pool, schreibe diese Zeilen, schaue mir den Regen so an und bin froh gerade noch rechtzeitig angekommen zu sein.

cof

Der besondere Witz: Auf unserer großen Türkeitour 2012, waren Thomas und ich schon mal in dem Hotel. Durch Zufall jetzt wieder. Habe es aber eigentlich wegen dem Pool gebucht. So sah es 2012 auch aus. Unter Reisegeschichten (ttt2012) gibt es ein Foto mit uns in dem Speisesaal.

img_20190730_171726.jpg

Auf dem Weg, nicht nur in Griechenland, sondern im ganzen Balkan, sehe ich immer wieder Hunde durch die Landschaft wandern, bzw. am Wegesrand liegen. Hoffnungsvoll warten sie auf Futter. Gestern habe ich vorüberfahren mitten im Wald fünf Hunde gesehen. Es ging die ganze Zeit durch den Wald. Keine Ortschaften. Nichts. Habe mich echt gwundert, aber kurz darauf kam ich an einer Müllkippe vorbei…

Im Dorf der Störche

Heute nur eine Grenze. Vom Kosovo nach Mazedonien. Das Richtige, nicht der Teil in Griechenland. Wieder mal Autobahn.Vorher komme ich im Kosovo aber noch an einem Soldatenfriedhof vorbei.

img_20190729_093105-1.jpg

Hinter der Grenze habe ich die Autobahn verlassen und wurde mit wunderschön geschwungenen Kurven belohnt.

Hinter Skopje habe ich mir gedacht, fahr doch mal die alte Bundesstraße. Super Einfall. Keiner mehr auf der Straße ausser mir. Der Belag tendierte immer mehr Richtung Offroad. Auf dem Bild gehts noch.

img_20190729_113337.jpg

Also wieder zurück auf die Autobahn. Nach insgesamt 250 km war heute SChluss und ich war schon um kurz nach eins in Stojakovo. Ein kleines Dorf in der Nähe der griechischen Grenze. Sehr nette Pension und eine klasse Vogelwelt.

oznor

Bei einem kleinen Spaziergang durchs Dorf komme ich an den Dorfmittelpunkt, sieht ma im Hintergrund auf dem Bild, vorbei. Abends sitzen hier die älteren Herrn und quatschen. Im Vorbeigehen Grüße ich höflich und mache ein paar Meter weiter eine kleine Videoaufnahme mit vier Störchen. Ein Opa aus der Runde kommt mir hinterher und erzählt mir in reinstem mazedonisch, was es mit den Vieren auf sich hat. Zwei Eltern und ihre Jungen. Außerdem verstehe ich noch, dass sie nach Afrika fliegen. Nette Unterhaltung.

Vierter Tag, schon wieder drei Länder

Diesmal dabei:

  • Bosnien Herzegowina
  • Serbioen und
  • Kosovo

cof

Dieses mal fast nur Landstraße. Aber erstmal 60 km auf einer kurvigen Autobahn bis Sarajewo. Für mich keine schöne Stadt.

Sonntags fahren so früh wohl keine Leute. Bin fast alleine unterwegs. Da es über 450 km werden, wieder sehr früh los. Um 08:00 Uhr :-).

 

smacap_Bright

Das Wetter war mal angenehm. So zwischen 20 und 25° C.

Sowohl in Bosnien, wie auch später super Landstaße und drum herum super Gegend. Tiere gibt es auch. z.B. Pferde auf der Straße, Kühe gucken auch mal vorbei und ein Hund hatte es auf mich abgesehen. Busfahrer sind echt eine Klasse für sich. Auf Strecken, wo ich mir als Mopedfahrer schon überlege einen Bus zu überholen, kennen die Jungs keine Gnade. Es wird überholt was geht. Wird schon keiner kommen.

img_20190728_111950.jpg

In Visegrad halte ich für einen Fotostop an. Eine schöne Brücke wird fotografiert. Und wer ist auch schon da. Ein paar nette Damen aus China. Gerade will ich fahren, schon werde ich als Fotomotiv missbraucht. Schade habe nicht rechtzeitig reagiert. Leider kein Foto vom mir mit den Damen.

nfd

Kurz vor Pristina fängt es doch tatsächlich an zu regnen. Nach 20 min bin ich im Hotel Rio angekomen.

Super Service, freundlicher Empfang und ein tolles Abendessen. Ein Mitarbeiter versucht ein wenig Deutsch zu lernen und ist immer froh Deutsche im Hotel zu beherbergen, da Deutschland während des Krieges viel für den kosovo getan habe. Besonders Frau Merkel. Dabei fällt mir wieder ein, dass hier noch immer einige UNHCR Autos rum fahren. Scheint immer noch nicht alles ausgestanden zu sein.

 

 

Drei Länder Tour

So endlich super Internet.

Am dritten Fahrtag ging es durch drei Länder:

  • Slowenien
  • Kroatien und
  • Bosnien Herzegowina

Erstmal natürlich Autobahn. Was sonst. Dann vor der Grenze und zwar weit vor der Grenze Stau. Gefühlte 20 km durch die Mitte vorgefahren. An der Grenze ging das dann nicht mehr. Also warten. Die Afertigung ging zum Glück relativ schnell. Si eine halbe Stunde. Danach wieder Stau. Keine Ahnung warum. Bin abgefahren und ein Stück Landstraße gefahren. Auch mal schön.

rhdr

Was wir in der EU gar nicht mehr gewöhnt sind, sind Grenzen. Selbstverständlich fahren wir bis Spanien und brauchen zumindest an der Grenze nicht anhalten. Hier lerne ich wieder Geduld.

In Kroatien wurde es dann mehr und mehr Landstraße. Anfangs leider mit sehr viel Split in den Kurven. Also lieber mal durcheiern. Nachher ging es. Klasse Landschaft. Schöne Straßen.

smacap_Bright

Vor Bosnien Herzegowina wieder ein Stau. Keine halbe Stunde und ich war drüben. Allerdings kam die Frage nach der grünen Versicherungskarte. War aber im Koffer und das auspacken dauerte dem Zöllner zu lange. Also „gute Reise“ und schon war ich in Bosnien Herzeogowina.

 

Nach guten 450 km im Hotel angekommen. Samstag Abend. eine Hochzeit wird gefeiert. Auf Nachfrage bekomme ich ein kostenloses Upgrade. Der große Vorteil: Total ruhig.

Also los noch etwas Pizza essen. Diesesmal vegetarische Hawai. Scmeckt zum Bier undem anschließenden Café. Als es ans bezahlen ging, wurden keine Karten akzeptiert und Euro wollte die Bedienung nicht annehmen. Also sollte es aufs Haus gehen. Zum Glück konnte ch noch fünf Euro loswerden. Das wäre auch vollkommen ausreichend so die bedinenung. Danke.

cof

Wohnsiedlung in der Nähe der Pizzeria. Na ja.

 

 

Langeweile

Soweit alles wie gestern. Autobahn, Autobahn, Autobahn… Die A9 verwöhnt bei der Hitze mit Tunneln. Garnicht so schlecht zum Auskühlen. Einer drehts aber wieder. 9 km nur Hitze. Schlimmer als bei 35° C in der Sonne fahren.

Kurz hinter der Grenze Deutschland/Österreich ein Megastau. Ein LKW ist umgekippt. Aber hier können die Autofahrer es. Die Rettungsgasse ist so frei, dass ich im ersten Augenblick glaube, links ist eine Spur und rechts auch. Die mittlere Spur ist alleine für mich :-).

cof

Um 14:00 Uhr in Maribor am Hotel angekommen. Machen aber erst um 17:00 Uhr auf. Also nach Maribor rein. Zumindest teilweise eine schöne Stadt. Die Pause an der Drau war sehr schön. Ist das nicht malerisch?

sdr_HDRB

 

davAm Hotel angekommen, gab es erst einmal einen kleinen Schnaps. Dann Duschen und Pizza essen. Rechts das Abschiedsgeschenk des Hotels am nächsten Morgen. Bis zum Iran muss die Flasche leer sein. Da werden Süreyya und ich mal mit auf den Urlaub anstossen.

 

 

Unglaublich…

Unglaublich…

Was habe ich mich gefreut: Tolle Freunde die mich auf den ersten Kilometern begleiten, bzw. mich verabschieden. Der Stammtisch ist schon klasse. Danke, Danke, Danke

Unglaublich…

Wo kam der Fön her, der mich ständig auf höchster Stufe anblies. Der heißeste Tag des Jahres und den suche ich mir zum losfahren aus.

Unglaublich…

Habe noch gar nicht bewusst auf Klimaanlagen bei Tankstellen geachtet. Ist aber total wichtig 🙂

Unglaublich…

Die Bayern kennen keine Rettungsgasse, sondern stellen sich gerne mal besonders in den Weg, damit auch ja keiner durchkommt. Ich fasse es nicht…

Unglaublich…

Start bei 118765 km auf dem Tacho. Bin jetzt schon gespannt, was im November drauf steht. Heute 655 km, nur Autobahn.